q Aufführung: „Die Nibelungen. Eine Gaunerkomödie mit tragischem Ausgang“ - AVG Trier

Auguste-Viktoria-Gymnasium Trier

Mitteilung: Aufführung: „Die Nibelungen. Eine Gaunerkomödie mit tragischem Ausgang“

Kulturwoche am AVG mit Theater, Konzert und Indien-Abend (10.-16. Juli 2023) – Teil 1: „Die Nibelungen. Eine Gaunerkomödie mit tragischem Ausgang“

Die Theater-AG präsentiert ihre neuste Produktion!
Aufführungen am Montag, 10.7. und Freitag, 14.7., jeweils 19 Uhr
Eintritt: Schüler 2€, Erwachsene 5 €
Kartenvorverkauf ab 3.7. in der Lela oder direkt bei Fr. Kathöfer

Zum Inhalt

Drei Frauen geben sich als „Hexen des Odenwalds“ aus, um mit ihren angeblichen Zauberkünsten an Geld zu kommen. Eines Tages kommt als Kunde Dietrich von Bern vorbei, dem sie so sehr die Sinne vernebeln, dass er vorerst „ausgeknockt“ ist. In seinen Taschen finden sie einen Brief mit der Aufforderung, den Schatz der Nibelungen auf der Burg Worms zu hüten. In Erwartung reicher Beute verkleiden sich die drei und begeben sich zu eben jener Burg, wo auch Siegfried, der bekannte Held und Drachentöter, derzeit logiert. Doch lange können sie dort nicht bleiben, denn König Gunther hat sich in den Kopf gesetzt, die Walküre Brunhild, Königin von Isenstein, zu freien und zieht daher mit seinem gesamten Hofstaat in den Norden. Doch so einfach, wie Gunther dachte, wird die Angelegenheit nicht: Brunhild will nur denjenigen heiraten, der sie im Kampf besiegt. Da sie jedoch so stark ist wie zehn Männer, kommt nur Siegfried für diese Aufgabe in Betracht, der – verkleidet als König Gunther – für diesen die Zusage zur Hochzeit erwirbt.
Zurück in Worms wird mit viel Pomp eine Doppelhochzeit gefeiert, denn Siegfried erhält zum Dank für seine treuen Dienste Gunthers Schwester Kriemhild zur Gemahlin. Damit könnte alles gut werden, doch Brunhild erfährt von dem Betrug und schwört Rache…

Das Theaterstück basiert auf der bekannten mittelhochdeutschen Sage des Nibelungenlieds und folgt im Wesentlichen seiner Handlung. Allerdings gibt es auch einige Änderungen. Neben den drei „Hexen des Odenwalds“, die die höfische Gesellschaft in Worms munter aufmischen, um endlich an den Schatz zu kommen, und die dem Stück die eine oder andere neue Wendung verleihen, erhalten auch die Nibelungen eine neue Bedeutung. Auch findet der Wettkampf zwischen Gunther (bzw. Siegfried) und Brunhild anders als in der Vorlage ohne Tarnkappe und mit Schwertern statt. Nicht zuletzt gibt es ein paar Überraschungen, was die Gefühle der Protagonisten füreinander angeht.
Entsprechen die ersten drei Akte noch eher der im Untertitel erwähnten „Gaunerkomödie“, so wendet sich jedoch ab dem 4. Akt das Blatt und zeigt sich die Tragik des Geschehens, wobei ein kurzes versöhnliches Ende das Ganze beschließt.

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