Mit 4 Niederlagen in Schlagweite und 2 eindrucksvollen Siegen kommt das U16-Basketballteam des Auguste-Viktoria-Gymnasiums aus Berlin zurück: Insgesamt ein 12. Platz, der zwar für das erste Mal Berlin gut klingt, aber in der Nachbetrachtung auch etwas schmerzt. Während die Teams aus Bremen und Sachsen-Anhalt deutlich in die Schranken gewiesen wurden, scheiterten wir gegen Sachsen, Thüringen, Bayern und das benachbarte Saarland wirklich knapp.
Gerade die sehr gut besetzten Bayern staunten, als die Trierer alles in die Waagschale warfen und zur Pause führten. Die wichtigste Erkenntnis dieses gut organisierten Turniers war, dass die Mannschaft sich vor keinem Gegner verstecken muss. Ausnahmslos bei jeder Niederlage war das Team dicht dran und scheiterte dann in der „Crunch Time“ an der Wurfausbeute und den Nerven. Man hat einfach gemerkt, dass die anderen gut eingespielten Teams teils von Sport-Elite-Schulen kamen, die gänzlich andere Bedingungen und Voraussetzungen haben als das AVG. Bemerkenswert erscheint jedoch, dass unser „Big Man“ Mika Steffens aus meiner Sicht unter dem Korb zu den beiden dominantesten Spielern des gesamten Turniers zählte, obwohl er teils 2 Jahre jünger als seine Gegenspieler ist und nächstes Jahr noch einmal im U16 Team spielen kann.
Alles in allem ein toller Erfolg für das AVG, das gute Chancen hat, nächstes Jahr mit dem jüngeren Jahrgang wieder das Berlin-Ticket zu lösen. Hier haben wir wirklich gute Zukunftsaussichten, was uns als Schule ohne Sportschwerpunkt natürlich stolz macht.
Auch die Unterstützung der Schulgemeinschaft, welche die Spiele teilweise per Livestream in der Schule verfolgte, war bemerkenswert: Mit dem AVG ist in Zukunft im Basketball zu rechnen!
Kris Sturm / Dieter Rose






















