Dort besichtigten die Abiturientinnen und Abiturienten sowohl die bekannte Erlebniswelt, die die spannende Geschichte und Entwicklung des Unternehmens eindrucksvoll zeigt, als auch die Werksproduktion der verschiedenen Keramikprodukte, die in Mettlach produziert werden.
Hierbei gilt ein besonderer Dank den beiden Gästeführerinnen und -führern, Frau Würth und Herrn Zimmer, die den Schülerinnen und Schülern das Unternehmen so abwechslungsreich, anschaulich und mit viel Liebe zum Detail vorstellten.
Hier ein Bericht des Kurses:
Bei der Führung durch die Werkstatt von Villeroy & Boch lernten wir zu Beginn die Materialien kennen, aus denen Toiletten und Waschbecken bestehen, beispielsweise Kaolin, Feldspat und Schamott. Uns wurde genau erklärt, welche Bestandteile für die Keramikmasse verwendet werden und warum sie so wichtig für Stabilität und Haltbarkeit sind. Besonders spannend war, dass wir die Materialien nicht nur theoretisch erklärt bekamen, sondern sie auch anschauen und anfassen durften. Dadurch konnte man sich viel besser vorstellen, wie aus diesen Rohstoffen später ein fertiges Waschbecken entsteht.
Danach ging es weiter in die Werkstatt. Dort wurde uns zunächst gezeigt, wie die Masse für die Keramik hergestellt wird. Wir konnten sehen, wie die einzelnen Materialien gemischt und verarbeitet werden, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Außerdem wurde uns auch gezeigt, wo die Rohstoffe gelagert werden. Anschließend durften wir beobachten, wie ein Waschbecken in eine Form gebracht wurde. Es war sehr interessant, diesen Prozess live zu beobachten.
Besonders beeindruckend war auch, wie viel Technik bei der Herstellung einer Toilettenschüssel oder eines Waschbeckens eingesetzt wird. Viele Arbeitsschritte laufen maschinell ab, müssen aber trotzdem ständig kontrolliert werden. Danach wurde uns gezeigt, wie die Produkte glasiert werden. Durch die Glasur bekommen sie ihre glatte, glänzende Oberfläche. Außerdem konnten wir sehen, wie das Logo von Villeroy & Boch angebracht wird und wie die Gegenstände anschließend bei sehr hohen Temperaturen gebrannt werden.
Zum Schluss wurde uns noch gezeigt, welche Tests die Produkte bestehen müssen, bevor sie in andere Länder verkauft werden dürfen. Dabei gibt es Normen, die je nach Land unterschiedlich sind. Besonders dieser Teil war überraschend, weil einem vorher gar nicht bewusst war, wie viele unterschiedliche Vorschriften es gibt.
Insgesamt war es eine sehr interessante Exkursion, bei der deutlich wurde, wie viel Arbeit, Technik und wie viele Kontrollen hinter einem Alltagsgegenstand stecken, den man sonst als ganz selbstverständlich ansieht.
Wir danken ganz herzlich für diesen spannenden und erlebnisreichen Tag!




















