Lea Keller erreicht das Finale der deutschsprachigen U20-Meisterschaften

Erfurt Anfang Oktober: Vor 700 Zuschauerinnen und –Zuschauern wetteifern acht Finalistinnen und Finalisten um den Titel der deutschsprachigen U20-Meisterschaften im Poetry Slam.

Lea Keller vom Auguste-Viktoria-Gymnasium (Jahrgangsstufe 13) hat es geschafft, aus ursprünglich über 60 Mitbewerbern an diesem Finale teilnehmen zu dürfen – und erreicht einen hervorragenden fünften Platz, der gleichzeitig die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften der „Profis“ in Berlin sichert, dem größten Bühnen-Literaturfestival der Welt mit insgesamt über 3500 Zuschauenden! Hier gehörte sie Ende Oktober als eine der Jüngsten zum Feld der insgesamt 150 Teilnehmenden.

Lea Keller schreibt schon „seit sie denken kann“ eigene Geschichten, zum Poetry Slam kam sie über verschiedene Workshops am AVG, die bereits seit einigen Jahren durch die Fachschaft Deutsch und Frau Duhr organisiert und angeboten werden. Hier hat sie ihre Technik zwischenzeitlich so verfeinert, dass sie an internationalen Festivals teilnimmt und selbst Workshops organisiert. Besonders hervorzuheben ist hierbei ihr Engagement im Sommer dieses Jahres, als sie erfolgreich im Seniorenzentrum St. Irminen mit Seniorinnen und Senioren arbeitete.

Neben den eigentlichen Slams nutze Lea bei beiden Veranstaltungen die Möglichkeit, ergänzende Workshops zu besuchen und somit neue Erfahrungen zu sammeln. Es gab vielfältige Angebote für haupt- und nebenberufliche Slammer/-innen, das Spektrum reichte von Fragen zu steuerrechtlichen oder juristischen Themen bis hin zu Hilfestellungen in Moderationstechnik oder Organisation von eigenen Veranstaltungen. Besonders in den Fokus gerückt ist in den vergangenen Monaten die me-too-Debatte, die auch die Gemeinschaft der „Slamer“ erreicht hat und in mehreren Workshops thematisiert wurde.

Insgesamt hebt Lea rückblickend die besondere Atmosphäre – insbesondere in Erfurt – hervor, die es ihr ermöglichte, viele neue Kontakte zu knüpfen und zu einer Gemeinschaft zu gehören, in der jeder dem anderen hilft.

Nach dem Abitur möchte sie weitere Workshops im Raum Trier anbieten und auch zukünftig als an nationalen und internationalen Slams teilnehmen, hauptsächlich soll aber das Studium der Grundschulpädagogik im Vordergrund stehen. Wir freuen uns bereits auf ihre nächsten Auftritte!

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